Vegan in Berlin: You can be it if you really want

Vegan

Die „Vegan in Berlin“– Welle überschwemmt derzeit unsere Hauptstadt. In jeder Ecke liest man „auch vegan“ auf den Tafeln und immer mehr vegane Restaurants öffnen ihre Türen.
Aber warum ist der Hype eigentlich so riesig? Was steckt überhaupt dahinter? Wie meistert man solch eine Herausforderung im Alltag? Und käme es für unsereins auch infrage dem Trend zu folgen?
Um genau das herauszufinden, haben wir uns für euch auf die Lauer gelegt, recherchiert, ausgefragt und zugehört, nachgebohrt und zuletzt aufgeschrieben. Natürlich haben wir auch den Selbstversuch gewagt und ein leckeres, veganes Gericht gezaubert.

by Jutta Feldhaus, Tabitha Müllerschön, Vivian Kuper

Indisches Curry

Unser Selbstversuch startete am Freitag, den 28. Nov. um 18 Uhr mit dem Besuch des Rewe Marktes am Ende unserer Straße in Friedrichshain.
Mit entsetzen mussten wir feststellen, dass der Blumenkohl ausverkauft ist und nahmen stattdessen Brokkoli.
Nachdem wir alle Zutaten bekommen haben, schwangen wir in unserer heimischen Küche den Kochlöffel.
Hier einmal die Zutatenliste:

Frischer Ingwer
Möhren
Zwiebel
grüne Bohnen
Chilischoten
rote Linsen
Kartoffeln
Currypulver
Gemühsebrühe
Rapsöl
Kokosmilch
Cashewkerne
Ananas
Erbsen
Koriander

Grundsätzlich sind dies alles Zutaten, die in jedem herkömmlichen Supermarkt vorhanden sind. Damit ist die Aussage, es sei schwierig vegane Produkte zu bekommen, überhaupt nicht der Wahrheit entsprechend.
So fingen wir an dem Rezept zu folgen und schnitten das Gemüse klein und dünsteten die Möhren, den Ingwer, die Zwiebeln und die Linsen mit dem Chili in dem Rapsöl an.
Nachdem alles Gemüse im Topf war, sollte man die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzufügen und es 15 Minuten köcheln lassen. Schließlich muss das Gemüse auch garen.
Allerdings war die komplette Flüssigkeit nach 15 Minuten komplett verkocht, also haben wir einfach den Rest der Kokosmilch und noch etwas Gemüsebrühe hinzugefügt. Zwischendurch das Currypulver nicht vergessen. Davon sollten laut Rezept 2 Esslöffel rein. Wir haben es jedoch auf 2 Teelöffel reduziert, was sich bei dem Geschmackstest durchaus als richtig erwiesen hatte.
Die gehackten Cashewkerne haben wir in einer Pfanne angeröstet und anschließend dem ganzen mit der Ananas hinzugefügt.
Zu guter letzt noch ein wenig Salz und Pfeffer und fertig war unser erstes veganes Gericht.
Kommen wir zum Geschmackstest…

Es war etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings schieben wir das auf den sehr dominanten Geschmack von Ingwer.
Alles in allem hat uns unser Curry jedoch sehr gut geschmeckt, und es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir vegan gekocht haben.
Der zeitliche Aufwand war genau so groß, wie bei einem Gericht, was tierische Produkte enthält und man brauchte auch keine besonders exotischen Zutaten.
Als Fazit können wir ziehen, dass das Vorurteil, dass der Aufwand eines Veganers viel enormer ist, nicht bestätigt ist, zumindest was das Zubereiten von Mahlzeiten angeht.
Jede Zutat war frisch und gesund und es waren keine Geschmacksverstärker enthalten.

Als kleine Anregung haben wir unsere kleine Kochsession fotografisch dokumentiert und bereitgestellt.

Gerne könnt ihr das vollständige Rezept bekommen!

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